SCHULLEBEN      

Die Mittelkanalschule ist seit dem Schuljahr 2001/ 2002 „Verlässliche Grundschule“. Das bedeutet, dass in der Regel alle Kinder der dritten und vierten Klassen jeden Tag von 8.15 Uhr bis 12.50 Uhr Unterricht haben, einmal in der Woche bis 13.35 Uhr (6. Stunde). Die Kinder der ersten Klassen haben von 8.15 Uhr bis 11.50 Uhr Unterricht und können anschließend bis 13°° Uhr an einer Betreuungsgruppe teilnehmen. Die Kinder der zweiten Klassen werden dreimal in der Woche von 8.15 Uhr bis 11.50 Uhr und zweimal bis 12.50 Uhr unterrichtet. Auch für sie gilt das anschließende Betreuungsangebot bis 13 Uhr.
Die Eltern melden Ihr Kind zur Betreuung verbindlich für ein halbes Jahr an. Zurzeit bestehen in der Mittelkanalschule drei Betreuungsgruppen. Die Kinder können in diesen Gruppen verschiedenen Aktivitäten nachgehen: basteln, malen, bauen, spielen ... oder sie spielen gemeinsam draußen auf dem Schulhof. Die „Betreuungskinder“ haben auch die Möglichkeit, in dieser Zeit das Blockflötenspiel zu erlernen.

Nur zu besonderen Anlässen (z. B. nach einem Theaterbesuch oder nach der Karnevalsfeier am Rosenmontag) können die Kinder früher (manchmal auch später) als üblich nach Hause gehen. Selbstverständlich werden die Eltern rechtzeitig vorher darüber informiert.

Die Einschulung findet am ersten Samstag des neuen Schuljahres statt. Der Tag beginnt um 9°° Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst. Um ca. 10°° Uhr schließt sich eine Einschulungsfeier in der Turnhalle unserer Schule an, und zum Schluss erleben die Kinder ihre erste „Unterrichtsstunde“.

 

 

Zeitplan: Aus dem folgenden Zeitplan sind unsere Unterrichts- und Pausenzeiten zu entnehmen.

      

Klassen 1: täglich 8.15 –11.50 Uhr 

Klassen 2: dreimal von 8.15 – 11.50 Uhr,                                 zweimal von 8.15 – 12.50 Uhr ,      

Klassen 3 und 4: täglich 8.15 – 12.50 Uhr,                                einmal bis 13.35 Uhr (6. Stunde)

           

1. und 2. Klassen

 

3. und 4. Klassen


Unterricht

8.15 – 9.00
9.05 – 9.50

 


Unterricht

8.15 – 9.00
9.05 – 9.50

Frühstückspause

9.50 – 10.00

 

Frühstückspause

9.50 – 10.00

Hofpause

10.00 – 10.15

 

Hofpause

10.00 -10.15


Unterricht

10.15 – 11.00
11.05 – 11.50

 


Unterricht

10.15 – 11.00
11.05 – 11.50

Hofpause

11.50 – 12.05

 

Hofpause

11.50 – 12.05

Unterricht (2. Kl.)

Betreuung
(freiwillig)

12.05 – 12.50

12.05 – 13.00

 

Unterricht

12.05 – 12.50
12.50 – 13.35

 

Von 950 Uhr bis 10°° Uhr frühstücken die Kinder gemeinsam mit ihren Mitschülern/ innen im Klassenraum. Wir wünschen uns, dass alle Eltern ihren Kindern ein gesundes Frühstück mit frischem Obst oder Gemüse mitgeben und auf Süßigkeiten verzichten. Sprechen Sie bitte mit dem/ der Klassenlehrer/in Ihres Kindes ab, was Ihr Kind an besonderen Tagen (z. B. Geburtstag) mitbringen kann. Im Rahmen der Umwelterziehung sollten alle auf „Trinkpäckchen“ verzichten: Getränke, Brote usw. sollten in abwaschbaren Flaschen bzw. Dosen verpackt sein.

                    

In den ersten beiden Schuljahren wird Ihr Kind fächerübergreifend unterrichtet. Die Abkürzung AU bedeutet Anfangsunterricht und umfasst verschiedene Unterrichtsfächer: Deutsch, Mathematik, Sachunterricht, Musik und Kunst. Der Religionsunterricht wird in der ersten Klasse konfessionsübergreifend im Klassenverband unterrichtet.

 

Das fächerübergreifende Unterrichtsprinzip erleben die Kinder aber auch im dritten und vierten Schuljahr immer wieder. Durch die verschiedensten Projekte lernen die Kinder die vielseitigen Aspekte eines Themas kennen und können das „Lernen lernen“.

 

                   Gerne besuchen wir gemeinsam mit den Kindern außerschulische Lernorte: das Regionale Umweltzentrum (RUZ), die Malschule, die Kunsthalle in Emden, die EWE in Leer, die Bücherei, handwerkliche Betriebe wie Bäckereien und Druckereien usw.. Diese Besuche werden im Unterricht vorbereitet oder dienen der Einführung in ein Thema, das anschließend im Unterricht vertieft wird.
            Regionales Umweltzentrum (RUZ) 

 

Regelmäßig wiederkehrende Aktivitäten

 

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Soziale Erziehung

Neben der Vermittlung von Grundkenntnissen und Grundfertigkeiten hat die Grundschule einen Erziehungsauftrag. Die Kinder sollen lernen „sich situationsangemessen, hilfsbereit und rücksichtsvoll zu verhalten, eigene Wünsche zurückstellen zu können, sich an Ordnungsformen zu halten, Regeln der Zusammenarbeit zu beachten, aber auch sich selbst zu behaupten und eigene Standpunkte zu vertreten.“ (s. Erlass „Die Arbeit in der Grundschule“) Unter Berücksichtigung des Entwicklungsstandes der Kinder wird die soziale Erziehung von der/dem Klassenlehrer/in geprägt, ist aber grundsätzlich fächerübergreifendes Prinzip.

Bei der Vorbereitung und Durchführung von Festen, Gottesdiensten und Klassenfahrten (mit und ohne Übernachtung) können die Kinder auf einmalige Weise ihre sozialen Fähigkeiten zeigen bzw. trainieren.

               
                       Klassenfahrt             Schulgottesdienst 

Neben einer bereits vorhandenen allgemeinen Schulordnung erstellt jede Klasse ihre eigenen Klassenregeln, an die sich alle Kinder der Klasse halten müssen, um eine angenehme Atmosphäre aber auch ein effektives Arbeitsklima zu schaffen. Die sozialen Fähigkeiten der Grundschüler/innen sind sehr unterschiedlich und müssen jeden Tag aufs Neue geübt werden. Dabei sind wir auf die Unterstützung des Elternhauses angewiesen.

Elternhaus und Schule

Möglichkeiten der Zusammenarbeit

Eine erfolgreiche schulische Arbeit ist nur mit einer engen und vertrauensvollen Zusammenarbeit mit dem Elternhaus möglich. Für diese Zusammenarbeit ist der regelmäßige Informationsaustausch Voraussetzung.

Die Lehrkräfte informieren Sie meist zu Beginn des Schuljahres über Inhalte und Methoden des Unterrichts sowie über Kriterien der Leistungsbewertung. Darüber hinaus ist jede/r unserer Kollegen und Kolleginnen zu weiteren persönlichen Gesprächen bereit. Um das Gespräch in entspannter Atmosphäre und ohne Zeitdruck führen zu können, sollten Sie vorher einen Termin mit der Lehrkraft vereinbaren.

Andere Informationsmöglichkeiten bestehen an Elternsprechtagen, Elternabenden und durch Elternbriefe. In einigen Klassen wurden von den Eltern auch „Elternstammtische“ eingerichtet.

Wenn Sie einmal den Unterricht „hautnah“ miterleben wollen, können Sie gerne einen Termin für eine Unterrichtshospitation mit der Lehrkraft vereinbaren.

Eltern haben darüber hinaus auch die Möglichkeit, aktiv im Unterricht mitzuarbeiten: Eltern helfen als „Leseeltern“, beim Basteln, bei der Organisation von Festen, sie begleiten die Klasse bei Ausflügen usw. Wir freuen uns auch über Eltern, die ihre speziellen (Berufs-)Kenntnisse einbringen möchten, indem sie beispielsweise ihren Beruf vorstellen.

Zu Beginn des ersten und des dritten Schuljahres werden von der Elternschaft einer Klasse Elternvertreter/innen für zwei Schuljahre gewählt. Diese Elternvertreter/innen stellen ein Verbindungsglied zwischen Elternhaus und Schule dar. Die Elternvertreter/innen aller Klassen bilden gemeinsam den Schulelternrat. Dieser wählt aus seiner Mitte die Elternvertreter für die Gesamtkonferenzen, Fachkonferenzen und den Stadtelternrat.

Was wir uns von „unseren“ Eltern wünschen

Eine konstruktive Zusammenarbeit von Elternhaus und Schule ist jedoch nur möglich, wenn die Schule davon ausgehen kann, dass auch Eltern ihren Erziehungsauftrag ernst nehmen. Sorgen Sie bitte dafür, dass ihr Kind ausgeschlafen zum Unterricht erscheint und zu Hause ausreichend gefrühstückt hat.

Im Prinzip sollte ihr Kind selbst dafür sorgen, alle notwendigen Materialien mit in die Schule zu bringen. Einige Kinder sind schon im Laufe des ersten Schuljahres recht selbstständig und schaffen dies allein, andere brauchen noch mehrere Jahre eine entsprechende Anleitung.

Dasselbe gilt für die Hausaufgaben. Die meisten Kinder brauchen im ersten und zweiten Schuljahr eine häusliche Unterstützung bei der Erledigung der Hausaufgaben.

Schon vor der Einschulung sollten sie den Schulweg gemeinsam mit ihrem Kind üben. Bedenken Sie bitte, dass nach Auskunft von Verkehrsexperten Kinder bis zum 10. Lebensjahr durch das selbstständige Fahrrad fahren im öffentlichen Verkehr überfordert sind. Dies ist sicherlich abhängig von der Reife des Kindes und des Verkehrsaufkommens. Falls Sie Ihr Kind dennoch mit dem Fahrrad zur Schule fahren lassen, sorgen Sie bitte dafür, dass sich das Fahrrad in verkehrssicherem Zustand befindet und ein Korb für den Ranzen vorhanden ist. Selbstverständlich sollte ihr Kind helle, reflektierende Kleidung und einen Helm tragen.

Eltern, die Ihr Kind mit dem Auto zur Schule bringen, bitten wir, nur kurz anzuhalten und das Kind zügig aussteigen zu lassen, damit überflüssige Verkehrsbehinderungen vermieden werden.

Falls ihr Kind krank ist, teilen Sie uns dies bitte vor Unterrichtsbeginn telefonisch mit. Sprechen Sie mit der Lehrkraft ab, ob Sie bei dieser zu Hause oder in der Schule anrufen sollen. Wenn Ihr Kind wieder zur Schule kommt, geben Sie ihm bitte eine schriftliche Entschuldigung mit. Bei längerer Abwesenheit bzw. bei ansteckenden Krankheiten, benötigen wir – wenn das Kind wieder zur Schule kommt – ein ärztliches Attest.

Die Gründung unseres Fördervereins ist maßgeblich auf die Initiative unseres Schulelternrates zurück zu führen. Ziel des Vereins ist es, die Arbeit in der Mittelkanalschule zu unterstützen und die Ausstattung und Gestaltung unserer Schule zu verbessern. Dabei denken wir vor allem an die Ausstattung unseres Computerraumes, die Gestaltung unseres Schulhofes und verbesserte Möglichkeiten für einen kreativen Werkunterricht. Wir wünschen uns, dass alle Eltern Mitglied im Förderverein werden. Bedenken Sie, dass die Zuwendungen an den Förderverein allen Kindern unserer Schule zugute kommen.